RH #284Interview

HATE

Das Konzept Gott

HATE haben sich mittlerweile vom kleinen polnischen Underground-Act zu einer etablierten Marke im Death-Metal-Sektor hochgearbeitet. Mit Recht, denn sie sind keine Allerwelts-Truppe, die sich mit schablonenhaften Songs und klischeebeladenen Texten zufriedengibt. Wir unterhielten uns mit Sänger/Gitarrist Adam The First Sinner.

Auch wenn HATE zu den klassischen Vertretern der polnischen Death-Metal-Szene gehören, so haben sie doch stets eine eigene Note in ihrem Erscheinungsbild - seien es die dezenten Industrial-Einschübe in ihren Songs oder das in Death-Metal-Kreisen eher selten eingesetzte Make-up, das HATE auf der Bühne verwenden. Auch die Texte bewegen sich seit jeher außerhalb der gängigen Schemata.

Als Titel für ihr neues Album haben sie „Erebos“ ausgewählt, der in der griechischen Mythologie der Gott und die Personifikation der Finsternis ist. Ein solcher Charakter passt natürlich prima zu einer Death-Metal-Band.

»Absolut, aber diesmal basiert unser Konzept nicht auf einer Mythologie oder auf Literatur«, korrigiert Adam. »„Erebos“ ist kein Konzeptalbum im eigentlichen Sinn, auch wenn verschiedene Motive immer wieder in den Songs auftauchen. Es ist eine recht apokalyptische Vision voller Analogien, die das Leben der menschlichen Rasse in der heutigen Welt reflektieren soll, in der der Mensch ein Sklave seines eigenen Zorns, seiner Schwächen und seiner Komplexe ist. In einer fiktiven, virtuellen Welt ist Erebos ein Sklave seiner Träume - er lebt nicht wirklich, aber er...

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