RH #283Interview

DER W.

No sleep ´til Frührente

Am 3. Dezember erscheint das zweite DER W-Studioalbum „Autonomie!“. Im Gegensatz zum rockig ausgerichteten Debüt zeigt sich die Band diesmal experimentierfreudiger und verblüfft neben knackigen Uptempo-Nummern mit diversen stilistischen Schlenkern. Business as usual also? Weiterentwicklung als Ergebnis kreativen Schaffens? Stephan Weidner und Gitarrist Dirk Czuya beziehen beim Ortstermin in Frankfurt Stellung.

Stilistisch ist „Autonomie!“ deutlich breiter gefächert als das Debüt. Wann hat sich diese Entwicklung abgezeichnet, und ist der Grund dafür, dass Dirk diverse Songs und Ideen beigesteuert hat?

Dirk: »Kann schon sein. Wir haben unsere Ideen ausgetauscht und so ein ziemlich gutes Gefühl dafür bekommen, wie der andere tickt. Als wir uns dann im Studio getroffen haben, ging es darum, die Grenzen etwas zu verschieben und zu sehen, wie weit wir gehen können.«

Stephan: »Die Tour, die wir im Vorprogramm von Motörhead gespielt haben, war extrem wichtig für uns als Band. Erst als wir es 14 Tage lang im Nightliner miteinander ausgehalten haben, war ich mir sicher, dass wir eine echte Bandsituation haben, in der jeder Bock darauf hat, mit den anderen Musik zu machen. Dieses Gang-Gefühl ist extrem wichtig, denn es erzeugt das entsprechende Selbstbewusstsein. Dirk und ich haben zwar den Großteil des Materials angeliefert, aber erst bei den gemeinsamen Bandproben haben wir den Nummern den Feinschliff verpasst. Dann merkt man, welcher Song etwas sperrig rüberkommt oder noch...

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