RH #274Interview

DARK FORTRESS

Satans smartere Söhne

Mit „Ylem“ haben DARK FORTRESS eines der abwechslungsreichsten und stilistisch offensten deutschen Black-Metal-Alben seit Jahren abgeliefert. Trotzdem hat die Band nichts von ihrer Authentizität verloren und genießt im Underground nach wie vor hohes Ansehen.

DARK FORTRESS gelingt auf „Ylem“ ein schwieriger Spagat: Einerseits präsentieren sich die Bayern variabler und musikalischer als in der Vergangenheit, andererseits aber auch härter und gewaltiger.

»Im Vergleich zum Vorgänger „Eidolon“, der ein sehr straightes, aggressives und für unsere Verhältnisse durchgeknüppeltes Album war, ist „Ylem“ variabler, heavier, offener, aber auf Anhieb wahrscheinlich auch weniger leicht zugänglich«, bestätigt Gitarrist V. Santura. »Ich denke, man muss das Album erst einige Male hören, bevor man es sich ganz erschlossen hat. Wir haben ja schon seit unserer zweiten Platte „Profane Genocidal Creations“ im Prinzip immer Konzeptalben geschrieben. Das heißt, bevor wir damit angefangen haben, die eigentliche Musik zu komponieren, hatten wir uns schon überlegt, in welche Richtung das jeweilige Album gehen sollte. Diesmal war es mein expliziter Wunsch, genau das nicht zu tun, um die musikalische Freiheit zu haben, das zu schreiben, was in dem Moment einfach aus einem herauskommt - ohne sich wegen eines konzeptionellen Korsetts selbst zensieren zu müssen. Diese Freiheit habe ich beim Songwriting extrem genossen, und das ist wohl auch mit der Hauptgrund dafür, dass „Ylem“ so variabel ausgefallen ist.«

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