RH #271Interview

KATATONIA

Stockholmer Nächte sind lang

„The Great Cold Distance“ hat KATATONIA vor drei Jahren den internationalen Durchbruch beschert. Jetzt endlich melden sich die Meister der Melancholie zurück. Mit „Night Is The New Day“ geht das Stockholmer Quintett musikalisch einen Schritt weiter und öffnet sich einem noch breiteren Publikum. Schwermut und Seelenpein verschmelzen auf Album Nummer acht mit Progressivität und Anspruch, betörende Melodien streicheln Ohren und Seele. Musik wie ein rauschhafter, nicht enden wollender Trip...

Mastermind und Sänger Jonas Renkse wirkt bei den Shows stets introvertiert, fast schüchtern und verpackt seine Gefühle lieber in eindringlichen Texten, als dass er sie rauslässt und zur Schau stellt. Bisweilen hat man als Zuschauer sogar den Eindruck, Jonas fühle sich unwohl auf der Bühne und würde am liebsten in einem Loch verschwinden. Aber gerade diese ambivalente Bescheidenheit macht einen Teil des Reizes von KATATONIA aus. Im Gespräch mit dem Rock Hard entpuppt sich der Mittdreißiger als angenehm zurückhaltender, überaus höflicher Gesprächspartner, der überlegt antwortet.

»Ich bin auf der Bühne nicht der Entertainer-Typ, das liegt mir einfach nicht, und es stimmt, dass ich auf der Bühne schüchterner bin als im „normalen“ Leben. Es gibt auf jeden Fall einen Unterschied zwischen dem Musiker Jonas und dem Menschen Jonas.«

 

Euer neues Album hört auf den Titel „Night Is The New Day“. Wie viele Nächte habt ihr durchmachen müssen, bevor der neue Tag in Form des fertigen Albums vor euch...

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