RH #263Interview

WOLF

Der Mann ohne Vergangenheit

Die mächtigen Vierbeiner sind zurück und spendieren uns mit „Ravenous“ einmal mehr ein zeitloses, traditionelles Metalalbum der Extraklasse. Wir unterhielten uns mit Niklas „Stålvind“ Olsson (v./g.), dem Anführer des Wolfsrudels.

Sag mal, Niklas, wo ist eigentlich deine Band abgeblieben? Von den Original-Wölfen bist ja jetzt nur noch du selbst übrig. Bist du so unausstehlich, dass dir alle Bandkumpanen weglaufen?

»Sie waren wohl weniger von mir als vom Musikbusiness genervt. Man muss schon viel Zeit und Herzblut in eine solche Band investieren, und sie hatten inzwischen andere Lebensziele, wollten aber nicht die Entwicklung der Band aufhalten.«

War es schwierig, neue Bandmitglieder zu finden, die bereit sind, all dies zu investieren - ohne die Aussicht, irgendwann mal ein stinkreicher Rockstar zu werden?

»Verdammt schwierig. Besonders, was die Position des Drummers betrifft. Du musst dich ja nicht nur voll mit der Band identifizieren, sondern auch ein guter Musiker sein. Zum Glück gelang es mir nach längerer Suche, ein starkes Line-up zusammenzubekommen. Allerdings leben wir alle in verschiedenen Gegenden.«

Gibt es bei einer solchen Konstellation überhaupt noch so was wie ein Bandfeeling? Allzu oft werdet ihr euch ja nicht sehen.

»Doch, das gibt es schon. Glücklicherweise leben unser Drummer und unser Basser nur etwa je eine Autostunde von mir entfernt, so dass wir öfter mal zu dritt proben können. Aber meine Lebenssituation erlaubt es sowieso nicht mehr, zwei-, dreimal...

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