RH #262Lauschangriff

PESTILENCE

Das Leben nach dem Crash

Die Death-Metal-Legenden der Achtziger und frühen Neunziger sind in den letzten Jahren alle wieder auf der Bildfläche erschienen, wenn sie denn überhaupt weg waren. Nur ein Aushängeschild fehlte bislang schmerzlich: die Holländer PESTILENCE. Wir hörten in das neue Album „Resurrection Macabre" (VÖ: 13. März) rein und ließen uns von Mainman Patrick Mameli (v./g.) erklären, was das Ganze überhaupt soll.

Eine kurze Reise zurück: Es ist 1993, PESTILENCE sind aufgrund ihres technisch anspruchsvollen, aber immer nachvollziehbaren 1991er Albums „Testimony Of The Ancients" nach wie vor in aller Munde und reiten die Welle des Erfolgs. Plötzlich steht „Spheres" in den Läden, und viele Fans sind aufgrund des weiter modifizierten Sounds (die Band spielt mittlerweile eher lupenreinen Progressive Metal mit vielen Jazz-Einflüssen) entsetzt.

War diese Platte rückblickend ein Fehler? Das ist nicht leicht zu beantworten, denn auch fast 16 Jahre später gehen die Meinungen auseinander: Ist „Spheres" für die einen nach wie vor selbstverliebtes Mucker-Gefrickel, stellt der bisherige Schwanengesang für die anderen (auch für den Verfasser dieser Zeilen) ein immer interessant bleibendes Szene-Highlight dar, das auch heute noch nichts von seinem Reiz verloren hat.

Dass sich das von Jacob Hansen (u.a. Volbeat, Mercenary, Communic) produzierte „Resurrection Macabre", die seit langem erwartete und erhoffte Rückkehr der Band, die mittlerweile aus den alten Bekannten Patrick Mameli (v./g.), Patrick...

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