RH #261Lauschangriff

DESTRÖYER 666

Die Ruhe vor dem Sturm

Lange war es still um DESTRÖYER 666, die Speerspitze der australischen Black/Thrash-Metal-Szene. Das letzte vertonte Lebenszeichen, das Minialbum „Terror Abraxas", liegt fünf Jahre zurück. Und zwischenzeitlch stand man kurz vor der Bandauflösung.

Bandkopf K.K. Warslut war ja schon vor Jahren nach Holland übergesiedelt, zog zwischenzeitlich nach Dänemark und versuchte von dort, die Band zusammenzuhalten. Der deutsche Drummer Mersus (der auch bei Zarathustra spielt), Basser Matt (Razor Of Occam) und der alte Weggefährte Shrapnel (Gitarre), komplettieren das Line-up, das über drei Länder (Dänemark, England, Deutschland) verstreut ist. In dieser Besetzung enterte die Band kürzlich das Necromorbus Studio in Stockholm, um dort mit Watain-Producer Tore Stjerna (alias Necromorbus) an einem neuen Album zu arbeiten. Natürlich verzögerten sich die Aufnahmen (wie alles bei DESTRÖYER 666) - aber nun sind sie im Kasten. Wir besuchten die Jungs in Stockholm und hörten eines der stärksten Black-Thrash-Alben des Jahres 2009, während Tore noch am Endmix feilte.

 

* Der Opener ´Scarred But Not Beaten´ wird von einem atmosphärischen Intro eingeleitet, das sich in schweres Midtempo hineinsteigert. Obwohl noch am Mix gearbeitet wird, klingt der Song sehr mächtig, düster und heavy, etwas vergleichbar mit dem letzten Watain-Meisterwerk „Sworn To The Dark". Der Chorus („Schlachtruf" wäre treffender) „Scarred but not beaten - we are not defeated!" geht mir auch Tage später noch nicht aus dem Kopf....

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.