RH #258Interview

LORD BELIAL

Shit comes in all colours

"The Black Curse" zeigt die Schweden-Bande LORD BELIAL wieder etwas schneller und brutaler als auf einigen Zwischendurch-Scheiben, pendelt zielsicher zwischen Extremismus und Erhabenheit und behält zudem immer ein Ohr für semi-gothische Atmosphären.

Lead-Gitarrist Niclas "Pepa" Andersson ist ebenfalls schwer begeistert und plauscht enthusiastisch ins Rock Hard-Mikro:

»Wir schreiben die Songs jetzt mehr als Team. (Bislang wurde fast das komplette Material von Gitarrist und Sänger Thomas Backelin verfasst. - jj) Und wir haben besseres Equipment. Das hört man. Früher fielen unsere Klampfen und Verstärker öfter mal auseinander. Es war alles voll der Müll.«

Warum das denn?

»Mann, wir waren arm und konnten uns nix Besseres leisten. Jetzt haben wir alle richtige Jobs.«

Was arbeitest du denn?

»Ehrlich gesagt bin ich zurzeit zwischen zwei Jobs, wie man das so nennt (lacht). Zuletzt habe ich mit Micke (Backelin, dr. - jj) Dynamit und Schotter transportiert. Er arbeitet im Straßenbau und ist für Sprengungen zuständig. Wir mögen solche extremen Tätigkeiten. Sie sind um Längen besser als meine frühere Arbeit bei Volvo. Ich war dort Aufseher über 120 deutsche Roboter, die die Rahmen von geländetauglichen Autos zusammensetzten. Mann, war das langweilig. Ich kam zur Arbeit, saß rum, ödete mich selbst an und ging nach acht Stunden wieder nach Hause.«

Du bist das einzige Bandmitglied, das mit dem Rest der Gruppe nicht verwandt ist. Fällt es dir leicht, mit zwei Brüdern und deren Cousin...

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