RH #247Interview

Die wichtigsten Veröffentlichungen

Zwar gibt es kaum welche, dafür sind sie umso kultiger!

FORMEL I

Live im Stahlwerk

(Amiga, 1986/CD-Version: High Vaultage, 1996)

Es waren vor allem zwei Veröffentlichungen, die die DDR-Metaller in die ostzonalen Musikgeschäfte strömen ließen: Die Lizenzpressung des AC/DC-Klassikers „Highway To Hell“ sowie die offizielle Live-LP von FORMEL I, der wohl populärsten DDR-Metalband. Aufgenommen wurde das Album am 2. und am 3. März 1986 bei zwei komplett ausverkauften Konzerten des Quintetts im „Kulturhaus der Stahl- und Walzwerke Wilhelm Florin“ in Henningsdorf.

Die Band ließ mit ihren Klassikern, u.a. ´Der Edelrocker´, ´Mach keine Wellen´, ´Heavy Metal´ (DIE Bandhymne schlechthin, einige Riffs sind von Priests ´You´ve Got Another Thing Comin´´ geklaut) sowie ´Der Weg nach oben´, hunderte Rüben bangen und die Haare wehen. Hinzu kamen zwei Coverversionen, die das stilistische Selbstverständnis der Ostberliner deutlich machten: ´Breaking The Law´ und ´Hallowed Be Thy Name´. Priest und Maiden waren also die großen Vorbilder, die beiden Songs zockten FORMEL I durchaus patent. Ganz fanatische Ost-Metal-Fans behaupten sogar, dass die Berlin-Version des Maiden-Klassikers besser als das Original sei. Nun ja, eine sehr gewagte These. Fakt ist zumindest, dass FORMEL I in spielerischer Hinscht mit der internationalen Konkurrenz mithalten konnten. Die Produktion der Platte ist solider Achtziger-Standard, und das Anhören der Eigenkompositionen bereitet noch heute Spaß. Nur: Englische Texte...

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