RH #242Interview

U.D.O.

Solo mit drei Promille

Nach dem Ende der Accept-Reunion hat Udo Dirkschneider zu viel ferngesehen und von den ganzen Gameshows schlimme Albträume bekommen. Die thematisiert er nun auf dem bereits elften Studioalbum seiner Band U.D.O.

Vorhang auf für den „Mastercutor“!

Zwar handelt es sich bei dem neuen Werk nicht um ein konsequentes Konzeptalbum, aber für die Rahmenhandlung hat sich die über halb Europa verstreute Band mit Basis in Pulheim eine Story ausgedacht, deren Konzept an Filme wie „Running Man“ angelehnt ist.

»„Mastercutor“ ist ein Kunstwort, dass sich aus „master“ und „executor“ („Meister“ und „Vollstrecker“) zusammensetzt«, klärt Udo auf. »Diese auch auf dem Cover abgebildete Titelfigur ist quasi der Showmaster, der durch die Sendung bzw. das Album führt. Wenn man perverse Formate wie das Dschungel-Camp mit seinen abartigen Ekel-Prüfungen sieht, fragt man sich unweigerlich, wo das alles noch hinführen soll. Wir haben den Faden weitergesponnen: In der Gameshow der Zukunft verlangt man von einem Kandidaten, seinen besten Freund zu erschießen, um möglichst viele Punkte zu sammeln. Darum heißt es im abschließenden Song ´Crash Bang Crash´ auch „I´m not dead yet“.«

Auffällig ist, dass der Mastercutor den Bandnamen im Outro „Uh-Di-Ou“ ausspricht, obwohl es entweder „Ju-Di-Ou“ oder „U-D-O“ heißen müsste. Das sei nun mal der Akzent des englischen Sprechers und insofern auch okay, meint Udo, der die Punkte im Bandnamen als Versehen outet.

»Eigentlich sollten sie Schrauben darstellen, mit...

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