RH #239Interview

MACHINE MEN

Opa bangt mit

„Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren“, sagt der Volksmund. MACHINE MEN aus Finnland haben sich diese Binsenweisheit nach einigen Jahren im Schatten von Iron Maiden und Queensryche längst hinter die Ohren geschrieben: Sie haben ihren Sound kontinuierlich weiterentwickelt.

»Trotzdem werden uns diese Vergleiche vermutlich bis an unser Lebensende verfolgen. Den Maiden-Stempel auf unserem Allerwertesten kriegen wir wohl nie mehr los«, witzelt Frontmann Antony, der zwar halb Fort Knox, sprich: Gold en masse, in der Kehle hat, sich auf Englisch aber eher schlecht als recht verständigen kann. Umso erstaunlicher, dass sämtliche Texte des aktuellen dritten Albums „Circus Of Fools“ aus der Feder des 25-jährigen Ausnahmesängers stammen.

»Das war auch eine sehr große Herausforderung für mich. Allerdings hat mir ein amerikanischer Mitarbeiter unserer Plattenfirma Century Media dabei geholfen bzw. teilweise sogar eigene Ideen beigesteuert. Ob ich mir vorstellen kann, irgendwann mal finnische Lyrics zu schreiben? Nein, denn dann könnten wir ja nur noch bei uns touren. Und weil Finnland bekanntermaßen ein kleines Land ist, würde uns bestimmt schnell langweilig werden.«

Das hält die „Maschinenmänner“ aber nicht davon ab, bis Ende März elf Headlinershows in der Heimat zu geben. Danach geht es im Rahmen der vom Rock Hard präsentierten „Earthshaker Roadshock“-Tournee u.a. für acht Dates nach Deutschland. Mit von der Partie sind neben MACHINE MEN auch noch...

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