RH #231Interview

MISERY SPEAKS

Ehre, wem Ehre gebührt!

Das westfälische Münster ist offenbar ein guter Nährboden für knallharten Melodic-Death-Metal. Nach Neaera schickt sich derzeit mit MISERY SPEAKS eine weitere großartige Band aus der Universitätsstadt an, der etablierten Melo-Death-Elite gehörig in den Allerwertesten zu treten.

Liest man sich diverse Reviews zum selbstbetitelten offiziellen Debüt der Truppe oder zur 2003 erschienenen Eigenproduktion „Things Fall Apart“ durch, wird darin des Öfteren der Begriff Metalcore ins Spiel gebracht.

»Wir sind aber zu einhundert Prozent eine Death-Metal-Band«, versichert Schlagzeuger Janosch Rathmer. »Wir haben diese Musik schon so gespielt, bevor der große Metalcore-Boom losging. Es mag sein, dass unsere Songs heute etwas moderner klingen, aber es ist nach wie vor melodischer Death Metal mit ein paar wenigen Einflüssen aus dem Thrash Metal. Dafür, dass heutzutage leider viele Leute Melodic-Death und Metalcore in einen Topf werfen, können wir ja nichts. Im Laufe der Jahre sind wir sogar bewusst härter geworden und haben verstärkt Blastbeats eingebaut, um uns noch deutlicher von der Metalcore-Schiene abzuheben.«

Dementsprechend sind die Einflüsse des nach einem Song von Crown Of Thorns (die späteren The Crown) benannten Fünfers auch vor allem bei älteren Bands zu suchen.

»Da sind natürlich At The Gates zu nennen. Davon kann sich wohl niemand freisprechen, der diesen Musikstil spielt. Außerdem noch Bands wie Unanimated, Edge Of Sanity oder aus dem Thrash-Bereich Pantera, Solstice und...

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