RH #228Krach von der Basis

BENIGHTED

Neues aus der Psychiatrie

Es tut sich was bei unseren westlichen Nachbarn. Fristete die französische Metalszene international betrachtet in den letzten Jahren eher ein Schattendasein, so drängen mittlerweile speziell im extremeren Bereich jede Menge beachtenswerte Bands ins Rampenlicht. Etwa die in der Nähe von Lyon ansässigen BENIGHTED, die mit „Identisick“ ein starkes Album zwischen Death Metal, Grindcore und diversen anderen Einflüssen abgeliefert haben.

„Identisick“ markiert bereits das vierte Langeisen in der Diskographie des Quintetts.

»Der große Unterschied zu den vorherigen Alben ist einfach der, dass wir uns als Songschreiber deutlich verbessert haben«, resümiert Gitarrist Olivier Gabriel. »Auch wenn wir etwa nach wie vor verdammt stolz auf unsere letzte Platte „Insane Cephalic Production“ sind, muss man einfach attestieren, dass die neuen Songs wesentlich besser sind. Wir haben zwar wieder im selben Studio aufgenommen - dem Kohlekeller-Studio bei Darmstadt -, diesmal aber dank besserer Vorbereitung und längerer Studiozeit einen kraftvolleren und dynamischeren Sound hinbekommen. „Identisick“ klingt einen Tick brutaler als die Vorgänger, ist andererseits aber auch um einiges abwechslungsreicher ausgefallen. Unser Anspruch ist es, die Songs nicht langweilig und vorhersehbar zu gestalten, sondern uns immer wieder selbst zu fordern. Deswegen gibt es auch derart viele Rhythmuswechsel und Variationen beim Gesang.«

...was angesichts der unterschiedlichen musikalischen Vorlieben und Backgrounds der...

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