RH #225Interview

SÒLSTAFIR

Land aus Feuer und Eis

Island, Land aus Feuer und Eis. Die Insel im hohen Norden der Welt, mysteriös, faszinierend und einzigartig. SÓLSTAFIR sind hier geboren und werden, wie es sich für Isländer gehört, auch hier sterben. Doch vorher, da kann man sich sicher sein, werden sie die Pagan-Szene ordentlich durchschütteln. Aber erst einmal muss die Promoabteilung der neuen Plattenfirma Federn lassen.

Dieser Fauxpas hat es in sich: Als Debütalbum wird „Masterpiece Of Bitterness“ angepriesen...

»Das muss man sich mal vorstellen!«, geifert Bandleader A∂albjörn Tryggvason. »Seit 1995 haben wir nun regelmäßige Veröffentlichungen vorzuweisen. Klar, die sind nicht überall erhältlich gewesen, und einige waren auch nur Kassetten, aber trotzdem!«

Versuchen wir, die Ereignisse der letzten Jahre etwas zu sortieren.

»Nach unserem letzten Album „Í Bló∂i Og Anda“ hat sich bei uns eigentlich nicht so viel ergeben. Wir haben nur einige Shows hier in Island gespielt. Dann ist unsere Plattenfirma Ars Metalli finanziell zusammengebrochen. Das war echt der Tiefpunkt für uns.«

Besonders deshalb, weil man weltweit glänzende Kritiken eingefahren hatte.

»„Í Bló∂i Og Anda“ ist bis heute praktisch kaum käuflich zu erwerben. Es gab eine kleine Erstauflage, die sehr schnell ausverkauft war. Oftmals werden Kopien für ziemliche horrende Preise im Internet versteigert. Um ehrlich zu sein: Darüber kann ich mich nicht freuen.«

SÓLSTAFIR haben sich davon jedoch nicht unterkriegen lassen.

»Nachdem der Zusammenbruch von Ars...

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