RH #225Interview

THRICE

Melodien aus dem Knast

Klangen THRICE in den ersten Jahren ihrer Karriere noch wie ´ne Emo-Punk-Band auf dem Speed-Metal-Trip, kommen seit dem Release des neuen Longplayers „Vheissu“ Namen wie Radiohead, Isis oder die Deftones als Querverweise ins Spiel.

Vielleicht ist sich der zurückhaltende THRICE-Chefdenker Dustin Kensrue (v., g.) deshalb so überzeugend sicher, dass dieses Album »etwas ganz Besonderes ist - bei weitem unser bestes Werk.«

...und noch einen ganzen Tick ominöser betitelt als der Vorgänger „The Artist In The Ambulance“. Hier zu Lande wird schon vermutet, dass für „Vheissu“ ein genuscheltes deutschsprachiges „Weißt du?“ bzw. „Wie heißt du?“ Pate stand.

 

»Davon habe ich auch gehört«, grinst Dustin. »Ich mag diesen Gedanken. Er macht „Vheissu“ noch mysteriöser. Ich habe das Wort jedoch in dem Buch „V.“ von Thomas Pynchon gefunden. Aber das ist letztendlich gar nicht wichtig. „Vheissu“ soll einfach Emotionen auslösen. Ich habe keine Lust mehr auf Albumtitel, die zu viel über eine Platte verraten.«

 

Da war euer Bandname eine leichtere Geburt.

 

»Allerdings! THRICE heißt ja nix weiter als „dreimal“. Als wir die Gruppe starteten, benutzten wir das Wort „thrice“ aus irgendwelchen albernen Gründen recht häufig und nannten letztendlich auch die Band so. Das war nicht gerade einer unserer größten Geistesblitze.«

 

Ihr seid mit THRICE einen langen musikalischen Weg gegangen. Was hast du für ein Gefühl, wenn du an euer ganz frühes Metal-Punk-Material denkst und es mit dem progressiven...

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