RH #224Interview

TONY MARTIN

Sabbath bloody Sabbath

TONY MARTIN hat in den letzten Jahren zwar mehrere Scheiben mit seinem Gesang veredelt, muss sich aber trotzdem immer noch am Sabbath-Meisterwerk „Headless Cross“ messen lassen. Mit seiner zweiten Soloscheibe „Scream“, die lupenreinen Classic-Rock enthält, soll sich das ändern, obwohl zwischen heute und seiner Zeit bei Sabbath fast zehn Jahre liegen und sich das Business grundlegend geändert hat.

Wenn man aktuelle Fotos des Briten sieht, scheint er sich dem momentanen Trend aber ganz gut angepasst zu haben und lässt sich nur schwer als Sänger der „Cross Purposes“-Tour von 1995 identifizieren.

»Damals hatte ich noch Haare (lacht). Die habe ich aber abrasiert. Das Wort „trendy“ gefällt mir allerdings nicht so gut für meinen Look. Und sag mir um Himmels willen nicht, dass ich wie Rob Halford aussehe! Das musste ich mir schon ein paar Mal anhören.«

Warum hat es fast 13 Jahre gedauert, bis du deine zweite Soloplatte veröffentlicht hast?

»Nach meinem Ausstieg bei Sabbath wollte ich zunächst nie mehr im Musikbusiness arbeiten. Ich habe geheiratet, wurde Vater und kümmerte mich um meine Familie. Nach der Scheidung habe ich dann wieder Engagements von Bands angenommen und irgendwann die Lust daran verloren. Es war einfach Zeit, mein eigenes Ding zu starten.«

Findest du nicht, dass du mehr Erfolg verdient hast? Nach deiner Zeit bei Sabbath hätte es für dich ja auch richtig losgehen können.

»Natürlich hätte ich gerne Erfolg, aber so leicht ist das nicht. In dem Business wird dir...

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