RH #224Interview

PERZONAL WAR

Gepiercte Ärsche

Geht doch: Nach vier gutklassigen Alben im Kielwasser von Metallica segeln PERZONAL WAR mit ihrem jüngsten Langeisen „When Times Turn Red“ endlich unter eigener Flagge.

»Wir sind diesmal einfach noch bewusster an die Sache rangegangen, weil uns die ständigen Vergleiche langsam wirklich auf die Eier gingen. Dabei war der Vorgänger „Faces“ schon ein erster Schritt in Richtung eigene Identität. Außerdem hört sich jede Band, die rifforientierte Musik macht, immer ein bisschen nach Metallica an. Bei uns kommen halt noch die Vocals von Metti dazu, der von der Stimmlage und den Phrasierungen her an James Hetfield erinnert«, meint Schlagzeuger Martin Buchwalter, der die neue Scheibe des Kleeblatts in Eigenregie produziert hat. Und zwar im Gernhart-Studio in Siegburg bei Bonn, wo man für schlappe 250 Euro am Tag einen auch international jederzeit konkurrenzfähigen Sound verpasst bekommt. Deshalb ist der Tontempel in letzter Zeit auch häufig ausgebucht.

»Die Zeiten, in denen sich jeder Heinz mit ´nem gecrackten Programm und ´nem billigen Großmembran-Mikro von Thomann selber produziert hat, sind gottlob vorbei. Mit der Zeit merken die Leute halt doch, dass man für ´nen vernünftigen Sound die Räumlichkeiten und vor allem die nötige Erfahrung braucht. Zudem versuche ich bei jeder Produktion, das Individuelle und Authentische einer Band rauszukitzeln, anstatt immer nur mein Standardprogramm abzuspulen. Und bei PERZONAL WAR versuche ich einen gewissen Abstand zu halten, um das Ganze nicht...

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