RH #222Interview

Fans der Melodic-Könige KING´S X können sich freuen, denn mit „Ogre Tones“ hat das texanische Dreigestirn endlich wieder ein Album aufgelegt, das zumindest vom Selbstverständnis her an alte Glanzzeiten anknüpft. Bassist und Sänger Doug Pinnick gibt die Schlagzahl vor und spart nicht mit kritischen Worten.

»Die letzten Platten waren nicht das Gelbe vom Ei, das stimmt. Wir hatten eine schlechte Phase in der Band. Man spürte, dass es mit KING´S X abwärts geht, dazu kamen persönliche Krisen. Bei mir tauchten Kindheitstraumata plötzlich wieder auf, und Ty wurde von seiner Frau verlassen. Wir brauchten Zeit, um uns neu zu orientieren. Ich weiß, dass wir seit „Dogman“ eine Menge Fans verloren haben. In diesem Bewusstsein sind wir an die neue Platte gegangen. Wir wollten es allen zeigen!«

Hat euch die Plattenfirma Beine gemacht?

»Nein, das waren wir selbst. Wir haben erkannt, dass wir vielen Menschen eine Menge bedeuten und uns eine Haltung wie in den letzten Jahren nicht erlauben können. Wir waren ganz einfach zu faul. Bei „Ogre Tones“ haben wir auf unsere Erfolgsformel gesetzt und nicht nur brandneues Material aufgenommen, sondern auch Neubearbeitungen alter Demo-Tracks. Diese Arbeitsweise hatten wir schon bei „Gretchen Goes To Nebraska“ und „Dogman“, zwei unserer besten Alben, angewandt.«

Die Fans wurden euch auch deshalb überdrüssig, weil eure Soloalben mit zwei, drei großartigen Songs und viel Füllmaterial in relativ kurzen Abständen auf den Markt kamen. Mit den KING´S X-Alben...

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