RH #220Interview

TOTENMOND

Wahre Außenseiter

Verstörend, laut und unbequem. TOTENMOND wollen es niemandem außer sich selbst recht machen und beschreiten ihren ureigenen Weg fernab aller Trends mit bewundernswerter Konsequenz.

„TonbergUrtod“ heißt der neueste, mächtig unter die Haut gehende Angriff auf festgefahrene Hörschemata und klingt wiederum deutlich anders als die beiden ebenfalls sehr unterschiedlichen Vorgänger „Unter Knochen“ und „Reich in Rost“. Ist diese Form von Unberechenbarkeit so etwas wie die Maxime von TOTENMOND? Quasi die einzige wirkliche Konstante?

»Irgendwie scheint es fast so«, meint Sänger und Gitarrist Olaf Pazzer. »Man tut sich verdammt schwer, wenn man Album für Album mit den gleichen Arbeitskräften arbeitet; daher hatte ich von Anfang an den Vorsatz, uns nicht zu wiederholen. Auch wenn es einigen Leuten nicht schmeckt. In erster Linie möchte ich unbequem und kantig sein. Darin sehe ich auch die eigentliche Konstante. Ich möchte, dass die breite Masse uns hasst oder wir ihr zumindest am Arsch vorbeigehen. Und ich bin stolz auf die wenigen Geister, die wir gerufen haben, die dieser trendverkrusteten, scheiß Metalwelt-Elite den Stinkefinger zeigen. So herrlich naiv kann manchmal das Leben sein.«

Die Platte beginnt mit einem Aufschrei: „Keine Sonne mehr!“ Ist das so etwas wie die Marschroute für die folgenden knapp 42 Minuten? Muss sich der Hörer in dieser Zeit vom Licht und von allem Schönen verabschieden, um in die Welt von TOTENMOND einzutauchen?

»Dieses Album spiegelt die dunkelste Seite...

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