RH #215Interview

3 DOORS DOWN

Einsame Nächte

Mit ihrem neuen Album „Seventeen Days“ verfolgen 3 DOORS DOWN nicht den Kuschelkurs der überaus erfolgreichen Akustik-EP „Another 700 Miles“ weiter, sondern setzen einen überraschend harten Kontrapunkt. Nicht nur die musikalische Entwicklung ist erfreulich, auch sozial bewegt die Band einiges, und politisch relativiert Sänger Brad Arnold die plakative „Support our troops!“-Kampagne, die bei etlichen Fans für verständnisloses Kopfschütteln sorgte.

Die erstaunliche Härte von „Seventeen Days“ ist mit überwiegend flotten Kompositionen und ausgesprochen fettem Sound dermaßen konsequent umgesetzt, dass diese (Neu-)Ausrichtung offensichtlich mit voller Absicht erfolgte.

»Allerdings«, erzählt der Frontmann mit deftigem Südstaaten-Akzent. »Unsere zweite CD ist mir im Nachhinein doch etwas zu ruhig ausgefallen, weshalb ich sie scherzhaft unser Valium-Album nenne. Nachdem wir dann auch noch eine Unplugged-EP veröffentlicht haben, war es jetzt höchste Zeit, wieder klarzustellen, dass wir in erster Linie eine Rockband sind. Deswegen haben wir auch gezielt einen Produzenten mit härterem Background gesucht und in Johnny K, der unter anderem mit Disturbed gearbeitet hat, den perfekten Mann für den Job gefunden. Er hat sich mit Herz und Seele eingebracht.«

So heavy der dritte Longplayer der Jungs aus dem Bundesstaat Mississippi mehrheitlich klingt, so gefühlvoll ist die Ballade ´Landing In London´ ausgefallen, auf der der Liedermacher/Folk-Rocker Bob Seger als Gastsänger zu hören ist. Wie...

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