RH #206Interview

ZAKK WYLDE

Alles Käse!

Dass Ozzy-Axeman Zakk Wylde mehr draufhat, als auf seiner Gibson Les Paul schwerstmetallisch die Muskeln spielen zu lassen, weiß die Welt spätestens seit seinem famosen ´96er Alleingang „Book Of Shadows“, auf dem sich der Jersey-Rocker vornehmlich akustisch orientiert als feinfühliger Troubadour präsentierte.

Nach einem halben Dutzend Knochenbrechern in Form von Scheiben wie „Stronger Than Death“ oder der letztjährigen „Boozed, Bruised & Broken-Boned“-DVD schlägt Zakk dieser Tage mit seiner BLACK LABEL SOCIETY und „Hangover Music Vol. VI“ zum ersten Mal seit langem wieder flächendeckend sanftere Töne an.

»Ich habe jetzt fünf fuckin´ heavy Scheiben hintereinander gemacht, wobei bei Black Label schon immer für beides Platz war«, erörtert der blonde Rauschebart. »Ich wollte mit „Hangover Music Vol. VI“ unsere Version von Guns N´Roses´ „Lies“ oder Alice In Chains´ „Jar Of Flies“ machen. In meinen Augen ist die Scheibe nicht ganz so entspannt wie „Book Of Shadows“. Es ist immer noch eine Menge heavy Shit mit fetten Gitarren drauf. Nur ist es eben nicht durchgehend dieselbe Gangart, und wer lediglich die ruhigen Sachen hören will, wird gut bedient. Das ist quasi das Gegenstück zu „The Blessed Hellride“ - so, als wenn du nach einer feucht-fröhlichen Nacht am nächsten Morgen den Kater auskurieren musst. Daher auch der Titel „Hangover Music“.«

Neben dem Procol-Harum-Cover ´A Whiter Shade Of Pale´ hat Zakk mit ´Yesterday, Today, Tomorrow´, ´Damage Is Done´ und ´Woman Don´t Cry´...

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