RH #205Interview

FINNTROLL

Voll wie ein Troll

Der Name FINNTROLL steht für Lebenslust und gute Laune pur. Lauscht man den Klängen des neuen Albums „Nattfödd“, ist es aufgrund der unwiderstehlichen Mischung aus extremem (Black-)Metal und Elementen aus finnischer und russischer Folklore fast unmöglich, ruhig sitzen zu bleiben. Stattdessen verspürt man den Drang, die heimische Schrankwand abzufackeln und ekstatisch zuckend und lauthals grölend um die brennenden Überreste herumzutanzen.

Der oben erwähnte Effekt stellte sich übrigens auch schon bei den ersten beiden Alben „Midnattens Widunder“ und „Jaktens Tid“ ein.

»Ja, wobei die neuen Songs musikalisch aber wesentlich komplexer sind«, versichert Schlagzeuger Beast Dominator. »Wir haben viel mehr Zeit ins Songwriting investiert und die Songs sehr intensiv geprobt. Tatsächlich hatten wir sämtliche Stücke komplett fertig, als es ins Studio ging. Das haben wir bei den ersten beiden Scheiben nie geschafft. Grundsätzlich klingt die Platte düsterer, und die Songs sind vielleicht einen Tick langsamer ausgefallen.«

Denkst du wirklich, dass „Nattfödd“ so viel düsterer klingt?

»Wenn ich mir alle drei Alben am Stück anhöre, ist das auf jeden Fall mein Eindruck. Das ist aber kein Wunder nach all der Scheiße, die wir hinter uns haben. Da ist es nur logisch, dass die Songs düsterer und wütender klingen. Zumindest im Vergleich zu einer Platte wie „Jaktens Tid“, bei der es nur um den Spaß- und Partyfaktor ging.«

Mit „all der Scheiße“ sind natürlich die tragischen Verluste gemeint, die...

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