RH #202Interview

DEATH MACHINE

Genug ist genug!

Liebe und Hass, Freude und Trauer, schönste Momente und abgrundtiefe Verzweiflung: Das Leben ist eines der härtesten. Die Todesmachine ist die Hoffnung und progressiv as shit. Sie arbeitet sich ganz schnell in deinen verwirrten Kopf vor und bringt dort zumindest für knappe 40 Minuten wieder alles in Ordnung.

DEATH MACHINE kommen aus der berühmt-berüchtigten Bay Area und sind das Baby von Sänger Throat. Um sich geschart hat der beeindruckende Frontmann neben Keyboarder Elias drei Mitglieder der superben Progressive-Metaller Zero Hour: Gitarrist Jasun Tipton (alias Thrak), Basser Troy Tipton (alias Devin) und Drummer Mike Guy. Zusammen zelebrieren die fünf einen schwer zu schluckenden Bastard aus Mudvayne- und Meshuggah-lastigem Stilett-Riffing, höchst abgefahrenen Songstrukturen, astreinen Jazzparts, kornigen Grooves und mächtig beunruhigendem Death Metal.

»Progressiv zu sein, hat immer schon bedeutet, Musik ohne jedes Limit zu spielen«, berichtet Thrak. »Man kann gleichzeitig dunkel und wunderschön oder heavy und unverzerrt zu Werke gehen. Dynamik ist das Zauberwort!«

Dabei unterstützt Throat die süchtig machenden Kompositionen mit seinem brutalen, wimmernden, extrem charismatischen Gesang, der meilenweit entfernt ist von dem austauschbaren Straßenköter-Gebelle der meisten Death-Metal- oder Hardcore-Shouter. Throat weiß genau, was er tut.

»Er hat in seinem Leben schon eine Menge mitgemacht. Klar sind die Texte sehr wütend und deprimierend, aber sie helfen ihm, seine...

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