RH #194Interview

STAIND

Tausend wilde Gedanken

STAIND lösten mit ihren leidenschaftlichen Akustik-Balladen vor zwei Jahren eine wahre Hysterie aus. Das Erfolgsalbum "Break The Cycle" verkaufte sich rund sieben Millionen Mal und verfrachtete die "kings of pain" in die erste Liga der Modern-Rock-Vertreter. Mit "14 Shades Of Grey" steht ein vergleichsweise harter Nachfolger in den Startlöchern, der beweisen soll, dass die Amis alles andere als einseitige Weichspül-Mucker sind.

»Was? Du kommst aus Köln?«, blickt mich STAIND-Gitarrist Mike Mushok, der zusammen mit Schlagzeuger Jon Wysocki relaxt bei einer Tasse Kaffee in einem Hamburger Hotel sitzt, strahlend an. »Das ist doch die Stadt mit der berühmten, riesigen Kirche. Die habe ich mir bereits angeguckt. Sie ist wunderschön«, erzählt der kreative Kopf der Band und rutscht begeistert in seinem Sessel hin und her. »Wenn ich auf Tour Zeit habe, dann schaue ich mir nach wie vor sehr gerne vor den Shows die Sehenswürdigkeiten der Gegend an. Im Großen und Ganzen kann ich auch, trotz unseres enormen Erfolgs, immer noch ungestört rumlaufen. Natürlich erkennen mich unsere Fans manchmal. Dann kann es zu recht verrückten Situationen kommen. Die Leute nehmen uns seit unserem Durchbruch anders auf, aber ich denke, dass wir uns selber nicht mit anderen Augen betrachten.«

Im Gegensatz zum schillernden Frontmann Aaron Lewis, der bei seinen gefühlvoll-emotionalen Auftritten stets sensibel und zerbrechlich erscheint und nur wenige Sekunden benötigt, um das Publikum in seinen Bann zu...

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