RH #192Interview

HIM

Rot ist die Liebe, schwarz ist das Herz

Eine Woche und einige Dutzend Interviews nach der Live-Premiere des neuen Albums "Love Metal" ist HIM-Frontmann Ville Valo noch immer bester Laune. Die ersten Kritiken zum mittlerweile vierten Longplayer sind gut ausgefallen, der gestrige Abend war feucht-fröhlich, und irgendjemand hat ihm die neue Michael-Monroe-CD zugesteckt.

»Hoffentlich ist die Scheibe so gut wie das Comeback-Album von Hanoi Rocks«, freut sich der Sänger, ehe er erzählt, dass die Sleaze-Kings in Japan immer noch absolute Superstars seien: »Bei der Einreise mussten die Jungs sogar den Zollbeamten Autogramme geben!« Anschließend stellt er sich unseren Fragen.

Hast du das Gefühl, dass der Trubel um euch nach dem vielbeachteten Hanoi-Rocks-Comeback und hochklassigen Alben von finnischen Bands wie Nightwish, Stratovarius oder Children Of Bodom etwas erträglicher geworden ist? Steht ihr weniger unter Druck als bisher?

»Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, denn die Erwartungshaltung der Öffentlichkeit ist nicht entscheidend. Wir selbst sind unsere härtesten Kritiker und versuchen ständig, uns zu verbessern. Ich gebe zu, dass wir bei unserem letzten Album schlecht vorbereitet waren, aber diesmal können wir ruhigen Gewissens sagen, dass "Love Metal" die bestmögliche Scheibe ist, die wir zum jetzigen Zeitpunkt aufnehmen konnten. Wenn das die Magazine anders sehen, werden wir allerdings heulen wie kleine Kinder, hahaha!«

Interessiert dich nach zwei Millionen verkaufter Alben und einigen...

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