RH #190Interview

THUNDERSTORM

Eine Reise ins Ungewisse

Auf ein neues Studioalbum von Candlemass muss der geneigte Epic-Doom-Gourmet wohl noch ein Weilchen warten, und auch die Trouble-Reunion kommt eher langsam ins Rollen. Gut, dass es Alternativen wie THUNDERSTORM gibt. Die Italiener haben mit ihrem Zweitwerk „Witchunter Tales“ eine erstklassige Scheibe am Start, die nicht nur als Überbrückung bis zu den hoffentlich folgenden Großtaten der alten Helden taugt, sondern die Band endgültig als feste Größe auf der Doom-Landkarte etabliert.

Der Anfang 2001 veröffentlichte Erstling „Sad Symphony“ schlug seinerzeit wie eine Bombe im weltweiten Doom-Underground ein und bescherte der ausgehungerten Zeitlupen-Fraktion eines der Highlights der letzten Jahre. Am überraschendsten war dies wohl für die Band selbst. Sänger und Gitarrist Fabio Bellan ist jedenfalls nach wie vor von den Reaktionen geplättet.

»Alle europäischen Magazine und auch die wichtigsten Webzines haben „Sad Symphony“ sehr wohlwollend aufgenommen und hoch benotet. Das war eine riesengroße Überraschung für uns! Jetzt, da das neue Album draußen ist, ziehen die Verkäufe des Debüts sogar noch mal an. Auf jeden Fall wurden sämtliche Erwartungen unsererseits und auch seitens des Labels bei weitem übertroffen.«

Auch in der italienischen Heimat - sicher alles andere als eine Doom-Hochburg - lief es verhältnismäßig gut.

»Die italienische Presse hat uns voll akzeptiert und teilweise mit geradezu enthusiastischen Reaktionen überschüttet. Viele italienische Journalisten haben...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen