RH #187Interview

MY DARKEST HATE

Hass macht Spaß

Death Metal braucht keine Innovation, sagt Jörg M. Knittel. Der Gitarrist muss es schließlich wissen, denn mit „To Whom It May Concern“ hat der metallische Hans-Dampf-in-allen-Gassen ein wahres Schwergewicht in Sachen Todesstahl auf die Menschheit losgelassen.

Jörg, bei Sacred Steel musstest du die Erfahrung machen, dass die Leute euch entweder lieben oder hassen. Mit MY DARKEST HATE hingegen konntest du weitgehend alle Kritiker auf deine Seite ziehen. Was ist das für ein Gefühl, wenn die Zweitband mehr Anerkennung erhält als der Hauptact?

»Mittlerweile ist es mir egal, wenn Leute Sacred Steel hassen. Wir beachten nur die positiven Kritiken. Am Anfang haben uns schwachsinnige Verrisse noch geärgert, aber im Laufe der Jahre ist das von uns abgeprallt. Wir müssen mal schauen, wie es mit MY DARKEST HATE weitergeht. Aber im Moment gibt´s echt keinen Grund zum Meckern.«

Gibt es Leute, die euch wegen des stilistischen Unterschieds zu euren Hauptbands - immerhin spielt Drummer Klaus Sperling noch bei Primal Fear - mangelnde Glaubwürdigkeit vorwerfen?

»Bislang nicht. Jedenfalls hat mir das noch niemand ins Gesicht gesagt. Wenn dies jemand tun sollte, ist mir das auch egal. Ich weiß am besten, woher ich komme und welche Musik ich höre. Ich stand schon immer auf die verschiedensten Metal-Sounds. Und nicht zu vergessen: Es gab auch ein Leben vor Sacred Steel.«

Wie sah dieses Leben aus?

»Zum Beispiel hab ich schon vor vielen Jahren mit abgefahrenen Industrialsounds...

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