RH #186Interview

DRILLER KILLER

Litas enges Höschen

Wer sich die Wartezeit bis zum nächsten The Exploited-Opus verkürzen oder sich einfach nur eine Ladung allerfeinstes räudiges Old School-Geballer verpassen möchte, sollte unbedingt das neue Langeisen der durchgeknallten Schweden DRILLER KILLER abgreifen. Meint zumindest Wölfi Schäfer.

Der mittlerweile sechste Rundling der Buben („Cold, Cheap & Disconnected“) vollbringt das Kunststück, garstigen Crustcore mit tödlichen Thrash Metal-Riffs zu einem Soundbrei zu mixen, der sogar mir altem Nörgler verdammt gut reinläuft.

Sänger Cliff, der die nach dem gleichnamigen Abel Ferrara-Kultfilm benannte Truppe vor über zehn Jahren aus dem Boden stampfte und bereits mit Acts wie Anti-Cimex und Black Uniforms rumlärmte, freut sich über so viel Zuspruch.

Eure ersten Scheiben fand ich nie wirklich schlecht, aber umgehauen haben mich die Teile auch nicht. Wieso ist das beim neuen Album anders?

»Äh, keine Ahnung. Eigentlich hat sich soundtechnisch nicht besonders viel verändert. Wir wollten diesmal lediglich einen etwas cleaneren Gitarrensound haben und verwendeten deshalb weniger Overdubs. Na ja, ein bisschen melodiöser sind wir auch geworden. Aber noch kommerzieller werden wir definitiv nicht, haha.«

Was besonders positiv auffällt, sind die zahlreichen Thrash Metal-Riffs. Man höre sich nur mal die direkt aufeinander folgenden Tracks ´Breaking Traditions´, ´BDS´ sowie das endgeile ´Incomin‘´ an, das an die Höhepunkte von Alben wie „Power & Pain“ (Whiplash) oder „Seven Churches“...

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