RH #186Interview

TUNNELVISION

Eine Raumspalte nach irgendwo

Auch im Prog-Metal-Bereich erscheinen vermehrt mittelmäßige Veröffentlichungen. Erfreulicherweise haben TUNNELVISION mit diesem Trend nix zu tun und setzen mit ihrem zweiten Album „Tomorrow“ eigene Akzente. Wir befragten Mastermind Mirka Rantanen - der auch noch bei Warmen tätig ist - über den Status quo der finnischen Szene und das hohe Qualitätslevel seiner Bands.

Mit dem Debütalbum „While The World Awaits“ konnten TUNNELVISION immerhin einen Achtungserfolg erzielen. Grund genug, um optimistisch in die Zukunft zu schauen.

»Unsere alte Plattenfirma hatte einfach nicht die Möglichkeit, das Album besser zu promoten«, erzählt Mirka. »Zudem war die Auflage recht niedrig. Für ein Debüt dürfen wir aber nicht unzufrieden sein, auch wenn etwas mehr hätte passieren können. Zum Glück hatten wir in Finnland gleich zu Beginn einen guten Vertrieb und damit in der Heimat eine prima Unterstützung. Da wir nach wie vor voll hinter dem Album stehen, ergibt sich vielleicht eines Tages die Möglichkeit, es nochmals zu veröffentlichen. Für uns war es eine logische Entwicklung, mit der neuen Scheibe ein höheres Level zu erreichen. Wir nahmen zuerst ein Demo auf, das uns dann letztlich zu Massacre Records führte. Vergleicht man die beiden Alben, ist „Tomorrow“ sicher etwas härter und dunkler. Die Songs gehen mehr ab, und wir zeigen uns von einer metallischeren Seite. Unsere progressiven Einflüsse und die Rock-Wurzeln werden wir aber niemals ablegen.«

Neben dem gelungenen Songwriting lässt...

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