RH #185Interview

DARKANE

Der Parkplatz ist voll

DARKANE sind die stillen und netten Jungs von nebenan. Wo andere Bands einen Kalauer nach dem anderen machen und von einer Orgie in die nächste stolpern, mimen die Schweden, die es erwartungsgemäß auch mit ihrer dritten Scheibe „Expanding Senses“ in unsere Dynamit-Rubrik geschafft haben, nicht nur die abgedrehten Saubermänner. Nein, sie entsprechen tatsächlich ihrem Image.

Tatort Helsingborg. Die schwedische Hafenstadt an der Öresund-Meerenge ist in Aufruhr. Denn ein ganz besonderes Ereignis wirft seine Schatten voraus.

»Heute ist das erste Mal seit Jahren wieder ein Fußballspiel gegen Landskrona, unsere Nachbarstadt«, berichtet Gitarrist Christopher Malmström. »Es ist ein Lokalderby, wo es eigentlich nur ums Prestige geht. Die Presse hat seit Wochen darüber berichtet, und letztendlich sind nun alle total verrückt hier.«

Christopher und Drummer Peter Wildoer wollen nachher auch ins Stadion gehen. Das erste Mal in ihrem Leben. Peter ist derweil noch auf dem Fahrrad unterwegs zu Christopher. Parkplätze sind heute Mangelware - vor allem, wenn man nur einen Steinwurf vom Stadion entfernt wohnt. Also fangen wir schon mal allein an. Gesprächsstoff gibt es ja genug.

„Expanding Senses“ erscheint wie eine Rückbesinnung auf frühere Tugenden von DARKANE. War der Vorgänger „Insanity“ etwa ein Fehler?

»„Insanity“ war zu technisch und steril. Wir haben eigentlich schon bei der Aufnahme gemerkt, dass uns die Songs nicht wirklich repräsentieren. Mitunter spürt man erst im Studio, wie...

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