RH #182Interview

SENTENCED

Das Leben, der Tod und der ganze Rest

Mit „Cold White Light" haben die Finnen einen Volltreffer gelandet: Das Album stieg sofort auf Platz eins der finnischen Charts. Daneben geht der hervorragende fünfte Platz in der stark besetzten Rock Hard-Richterskala ja fast unter...

In unserem Büro sitzen bei sommerlichem Wetter zwei Düstergestalten, die aussehen, als wollten sie die Sonne schwarz anstreichen. Wahrscheinlich am liebsten mit dem schwarzen Humor, für den SENTENCED ja bekannt sind.

Sänger Ville Laihiala stellt gleich klar: »Wir kommen aus Finnland, das sollte alles erklären... Finnen sind einfach depressive Menschen und mögen tragische Ereignisse, keine Sonnentage.«

Gitarrist Sami Lopakka: »Aber ich denke, Humor ist ein Weg, so etwas zu verarbeiten. Auf dem neuen Album haben wir das rüberzubringen versucht: Auch wenn wir über Selbstmord und Depressionen singen und depressive, melancholische Musik machen, sollte man das nicht immer so ernst nehmen. Man sollte noch über sich selber lachen können. Das ist genau das, was wir mit den neuen Songs bewirken wollen.«

Nach dem letzten Album „Crimson" und der ausgiebigen Tour gab es wohl aber nicht mehr so viel zu lachen? Oder wie erklärt ihr die Gerüchte um die Auflösung von SENTENCED?

Ville: »Wir spielten einfach so viele Shows für das „Crimson"-Album, dass langsam der Spaß daran verloren ging. Eigentlich kann man es bis zu „Amok" zurückverfolgen: Album, Tour, Album, Tour. Das wurde dann doch hart. Ja, wir kamen an einen Punkt, an dem wir anfingen, uns...

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