RH #181Interview

NOCTE OBDUCTA

Leckt uns am Arsch!

Zwischen Blut, Tod, Deibel und dem Anbellen der heimischen Wälder ist noch genügend Platz für lyrisch gehaltvollen Black Metal. Bestes Beispiel für die „etwas andere Band" sind NOCTE OBDUCTA, die mit ihrem vierten Album „Galgendämmerung" ein Highlight der Schwarzkunst abgeliefert haben.

Erste Frage an Bandkopf, Texter und Hauptsongwriter Marcel: Bitte beschreibe alle bisherigen NOCTE OBDUCTA-Alben aus deiner Sicht und hebe die markantesten Unterschiede zum neuen Longplayer „Galgendämmerung" heraus.

»"Lethe" war ein typisches Debüt, weil es nachher einfach viel gab, was wir lieber noch mal gemacht hätten. Mit den Liedern bin ich noch immer zufrieden, aber sie klingen teilweise anders als beabsichtigt. Insgesamt ist es ein sehr dichtes Album, „Galgendämmerung" am ähnlichsten, nur schwammiger.

Danach kam „Taverne". Viele Leute halten es für unser bestes Album. Ich finde jedoch, dass Lieder wie ´Prinzessin der Nachtschatten´ eine atmosphärischere Produktion gebraucht hätten, womit wir auch schon bei einem Hauptunterschied zum aktuellen Album wären: An einigen Stellen ist es so klar und definiert, dass es mir fast schon zu trocken ist. Die Stärke dieses Albums liegt sicher in der großen Spannbreite der Stile und Einflüsse.

„Schwarzmetall" war ein echter Wutausbruch. Im Vergleich zum sehr komplexen Material auf „Galgendämmerung" ist es ungeschliffen und von bewusst einfacher Machart. Es ist auch das Album, dessen Lieder zur Zeit der Aufnahme am aktuellsten waren. Alle...

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