RH #176Interview

MEZARKABUL

Die hohe Kunst, lächelnd zu sterben

Die türkische Combo MEZARKABUL hat mit ihrem „Unspoken“-Album einen astreinen Metal-Knaller mit orientalischen Einflüssen eingespielt, der nur knapp den Einzug in die Dynamit-Ruhmeshallen verpasste. Basser Tarkan traf sich mit unserem Webmaster Hansi zu einem Gespräch über - im wahrsten Sinne - Gott und die Welt.

MEZARKABUL dürften einigen Bangern noch durch diverse Veröffentlichungen als Pentagram bekannt sein. Unter diesem Namen hat die Band u.a. das hervorragende Vorgänger-Werk „Anatolia“ veröffentlicht, das bei uns über Century Media erhältlich war. Mit „Unspoken“ indes wurde diese Platte nicht nur locker übertroffen, sondern man spielte sogar ein absolutes Meisterwerk ein, das das Zeug zum Klassiker hat.

Die herzerfrischende Mixtur aus klassischem Metal, doomig-düsteren Momenten, ergreifenden Melodien und orientalischen Einflüssen kann von der ersten bis zur letzten Minute überzeugen und ist meiner Meinung nach DAS Highlight 2001.

In ihrer Heimat sind die Jungs seit einiger Zeit Megastars. MEZARKABUL veröffentlichten bislang vier Alben, und die Band verkauft Stückzahlen, von denen 90 Prozent aller Hartwurst-Acts ein Leben lang nur feucht träumen können. In der Türkei lagen die Jungs mit ihrer letzten Scheibe bei rund 100.000 verkauften Einheiten.

Die Anfänge von MEZARKABUL liegen in den Achtzigern, und die Story liest sich wie ein Kapitel aus 1001 Nacht.

»Wir waren in den Achtzigern ganz normale Metal-Fans, auch wenn es damals sehr schwer war, überhaupt an...

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