RH #163Interview

WARHAMMER

Old School!

WARHAMMER sind ein Phänomen: Als ultimative "Tribute-Band" gestartet, haben sie spätestens mit ihrem aktuellen dritten Album "The Doom Messiah" (s.a. Review an anderer Stelle dieser Ausgabe) ein höchst interessantes Eigenleben entwickelt und sprechen längst nicht mehr nur Hellhammer-Freaks an.

Der beste Beweis für diese These bin ich selbst: WARHAMMER zählen für mich zu den originellsten und vor allem härtesten Bands der heutigen Szene, obwohl ich nie ein Hellhammer-Fan war. Für mich fingen Tom Warrior und Martin Ain erst mit Celtic Frost an, "ernstzunehmende" Musik zu machen. Alles davor (drei Demos und eine EP) war meiner Ansicht nach wenig mehr als ein drittklassiger Venom-Rip-off mit einem zugegebenermaßen originellen Sound, was Thomas Fischer alias Tom Warrior heute auch offen zugibt.

Hellhammer-Maniac Frank Krynojewski, der bei Warhammer den Bass bedient, sieht das natürlich etwas anders: »Venom zu kopieren, war sicher der Hauptantrieb, Hellhammer zu gründen - aber letztlich ist was ganz anderes dabei herausgekommen. Zum Glück! Wäre Hellhammer tatsächlich bis zum Ende eine Venom-Kopie gewesen, dann wär´s eine verdammt schlechte. Ich hör´ da als Musiker jedenfalls keine Venom-Riffs, sondern was ganz anderes - wobei das Unvermögen, besser zu spielen, natürlich einen großen Anteil an diesem unglaublich rohen, harten Hellhammer-Sound hatte.«

Was ja wiederum eine interessante Parallele zu WARHAMMER (die sich übrigens vor kurzem mit Marco Hoffmann um einen neuen...

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