RH #163Interview

IMPELLITTERI

Das bockige Kind will Whiskey

Chris IMPELLITTERI ist schon ein echter Freak: Der clevere Ami gehört zu den besten Metal-Gitarristen der Welt, veröffentlicht im fernen Nippon nahezu im Stundentakt Platten und hält darüber hinaus auch noch sämtliche Business-Zügel in seinen wertvollen Händen.

Das mittlerweile neunte Sahneteil „Crunch“ (Review im letzten Heft) erscheint Gott sei Dank auch in Deutschland und bietet einmal mehr famosen Melodic Metal, den man höchstens mit den Glanzleistungen von Riot vergleichen kann. Aber das ist noch nicht alles: Das Album wird mit einer kompletten Bonus-Disc vertickt, die das ´96er Hammer-Werk „Screaming Symphony“ enthält, das seinerzeit nur für den üblichen Japan-Obolus von 50 mittlerweile weniger harten Märkern erhältlich war.

»Ich hatte die Idee, das Ding beizulegen«, erzählt ein bestens aufgelegter, enorm selbstbewusster, aber zu keiner Zeit arroganter Chris. »Ich finde die Songs auf „Crunch“ zwar super, bin aber überhaupt nicht mit dem Mix zufrieden. Deshalb wollte ich, dass die Leute einen reellen Gegenwert für ihre Kohle erhalten.«

Darüber sollte sich der Ausnahmemusiker gar keine Gedanken machen. Genauso seltsam wie diese unnötigen Selbstzweifel mutet allerdings die Entscheidung an, den langjährigen Weggefährten und Frontmann Rob Rock aus der Band zu kicken, um ihn durch den legendären Graham Bonnet zu ersetzen, der bereits das ´88er Erfolgsalbum „Stand In Line“ veredelte.

»Das wird eine richtig fette Reunion!«, freut sich der Klampfer. »Wir haben das...

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