RH #145Interview

GODGORY

Drums & Stuhle unter Strom

Konnte man die Schweden GODGORY nach ihrem Debüt "Sea Of Dreams" noch problemlos in der Kiste mit der Aufschrift "melodischer Schwedentod" verstauen, so war dies beim Ende ´96 veröffentlichten Nachfolger "Shadow´s Dance" bereits nicht mehr möglich. Und mit dem brillanten Drittwerk "Resurrection" entzieht man sich mittlerweile jeglicher Kategorisierung.

Der nicht eindeutig definierbare Stil ist endgültig zum Programm geworden und läßt der Band nahezu alle kompositorischen Freiheiten. Wobei der Begriff "Band" derzeit eher unangemessen erscheint, da GODGORY zum Duo geschrumpft sind und neben Schlagzeuger und Hauptsongwriter Erik Andersson nur noch Sänger Matte Andersson mit an Bord ist. Letzterer bemühte sich kurz nach Ostern recht wacker, den Vertretern der schreibenden Zunft telefonisch Rede und Antwort zu stehen. Wacker deswegen, weil er definitiv alles andere als eine Plaudertasche ist und auch ein wenig mit der englischen Sprache auf Kriegsfuß zu stehen scheint.

"Nach den Aufnahmen zu "Shadow´s Dance" verließ unser Gitarrist Stefan Grundel die Band, um sich auf sein Studium zu konzentrieren", beginnt er zu erzählen. "Er möchte Lehrer werden und hat daher leider keine Kapazitäten mehr für GODGORY. Die anderen drei sind sehr mit ihrer eigenen Band World Of Silence beschäftigt und spielten eigentlich immer nur dann bei GODGORY, wenn sie gerade Zeit hatten. Von daher war es besser, ohne sie weiterzumachen und nach neuen Bandmitgliedern Ausschau zu halten."

Nun sind aber mit...

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