RH #139Interview

ELDRITCH

Adiletten am Firmament

Wer hätte es gedacht? ELDRITCH schaffen es, mit „El Niño“ ihre ersten beiden Alben zu toppen, und lassen Erinnerungen an die Zeit aufkommen, als FC-Fanatic Boris noch das Jahrzehnt-Demo der italienischen Proggies zwischen zwei Kölner Heimspielen nahezu ohne Unterlaß durch die Anlage pustete. Kein Wunder, daß er es sich nicht nehmen ließ, die Italiener zu beglückwünschen.

ELDRITCH haben in ihrer Karriere nie den Fehler gemacht, ihren Progressive Metal in allzu frickeliger Ausführung auf die Menschheit loszulassen. Dennoch fällt auf, daß das aktuelle Album zwar nicht weniger anspruchsvoll, aber etwas leichter zugänglich ist.

"Die neuen Songs fließen mehr und haben weniger Tempowechsel", bringt Ausnahmeschlagwerker Adriano Dal Canto das Material auf den Punkt. "Wir wollten, daß die Songs diesmal sowohl rhythmisch als auch gesangstechnisch direkter ausfallen, was auch der Eingängigkeit guttut. Dabei haben wir aber Wert darauf gelegt, daß die Tracks nicht nach anderen Bands klingen. Und sie mußten natürlich gut sein, höhö..."

Was sie ohne jeden Zweifel sind. Sogar mehr als das. Zumal die Produktion ordentlich kickt, was nicht selbstverständlich ist, überschätzen viele Bands in dieser Hinsicht doch des öfteren ihr Können.

"Vielleicht werden wir in der Zukunft mal mit ´nem Produzenten arbeiten, aber beim aktuellen Album wußten wir ganz genau, wie es klingen sollte. Auch unser Engineer Luigi Stefanini hat bloß unsere Anweisungen befolgt. Dabei war er aber sehr hilfreich, da die...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen