RH #125Interview

TREPONEM PAL

Tanzen gegen Faschismus

Eine halbe Ewigkeit waren TREPONEM PAL von der Bildfläche verschwunden. Nach drei hoffnungsvollen Scheiben und einer Tour mit Prong passierte nicht mehr allzuviel im Lager der französischen Elektro-Metaller. Doch nach einem Labelwechsel stehen die Jungs jetzt wieder auf der Matte und hauen uns ihr neues Album "Higher" um die Ohren.

TREPONEM PAL schieben heutzutage eine etwas ruhigere Kugel. "Higher" ist deutlich relaxter und nur noch halb so wütend ausgefallen wie die Vorgänger "Aggravation" und "Excess And Overdrive", überrascht dafür aber durch seine enorme Tanzbarkeit und die äußerst vielschichtigen Einflüsse aus den Bereichen Dub, Reggae und Tekkno.

"Wir haben uns in den letzten Jahren ziemlich geöffnet und versucht, unsere unterschiedlichen musikalischen Interessen besser umzusetzen", erzählt Bandboß Marco Neves. Der etwas hektische Zeitgenosse hat nicht nur eine fette Viertelstunde zu früh zum Interview angeklingelt, sondern schafft es auch noch, von Minute zu Minute schneller und nervöser durch die Leitung zu krakeelen. "Ich denke aber, daß "Higher" trotzdem noch gut nach vorne losgeht und ordentlich Power hat."

Wohl wahr. Trotzdem fällt auf, daß TREPONEM PAL mit "Higher" ein erstaunlich ermutigendes, fröhliches Album gelungen ist.

"Stimmt. Wir denken wahrscheinlich etwas positiver als früher. Keine Ahnung, woran das liegt. Unsere Message lautet: Steht auf, seid stark und gebt niemals klein bei! Face the fuckin´ fascism! Die Faschos haben bei den letzten...

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