RH #114Interview

KMFDM

No More Remixes?

Während Weggefährten wie Die Krupps oder von KMFDM inspirierte Bands wie Rammstein in Deutschland inzwischen mächtig angesagt sind, fristen Sascha Konietzko & Co. hierzulande immer noch ein relativ unbeachtetes Dasein. Angesichts solcher Alben wie „Angst“, „Nihil“ oder dem aktuellen Werk „Xtort“ eigentlich unverständlich.

Der unverhältnismäßig exklusive Bekanntheitsgrad stört den locker schnackenden KMFDM-Kopf jedoch überhaupt nicht - und zwar nicht nur, weil es in Amerika dafür umso besser läuft.

»Plattenverkäufe spielen für mich eine eher untergeordnete Rolle. Mein vorrangiges Ziel ist es, so kompromißlos wie möglich Musik machen zu können. Da ich nicht nur mit KMFDM arbeite, sondern auch noch als Produzent und Remixer, habe ich ohnehin genug Kohle, um ganz gut über die Runden zu kommen. Die künstlerische Freiheit ist mir wichtiger als materieller Luxus.«

Apropos Remixes: Nach Moby und den Chemical Brothers ist auch Sascha von Metallica dazu auserkoren worden, einen „Load“-Song, genauer gesagt ´King Nothing´, studiotechnisch zu verwursten. Ungeachtet dieser Auftragsarbeit hat der gebürtige Hamburger, der schon seit vielen Jahren in der Industrial-Metropole Chicago lebt und arbeitet, von Remixes erst einmal genug - zumindest was KMFDM angeht.

»Wir waren damals eine der ersten Bands überhaupt, die ihre Songs in verschiedenen Versionen veröffentlichte. Heutzutage macht das fast jeder, so daß sich der Reiz inzwischen stark in Grenzen hält. Man kann eine Sache auch...

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