RH #110Interview

THE POOR

Rabatz mit edlen Krachern

AC/DC, Rose Tattoo und die Angels - dreimal bester Beweis, daß man Down Under sein Handwerk ins Sachen Rocken & Rollen schon immer verstanden hat. Die neue Geheimwaffe der Aussies in Sachen High-Energy-R´n´R sind THE POOR, die mit ihrem ´94er Debüt „Who Cares“ nicht nur in Dirty Dortmund (zehn Punkte im RH) offene Türen einrannten.

»Eigentlich wollten wir unsere zweite Scheibe direkt nach Neujahr in Angriff nehmen, aber dann bekamen wir aus heiterem Himmel das Angebot, AC/DC in den Staaten zu begleiten, und so ´ne Offerte schlägt man natürlich nicht aus«, berichtet Frontmann Skenie von der unverhofften Chance. »Es ist in den heutigen Zeiten eh schon schwierig genug, was Vernünftiges an Land zu ziehen, und etwas Besseres als eine Tour mit Angus & Co. kann einem als Rockband gar nicht passieren.«

Obwohl es THE POOR sichtlich genießen, live Rabatz zu machen und sich an Orten wie Hollywood mit Sportarten wie „Freak Watching“ (»Davon gibt´s hier mehr als sonstwo auf der Welt!«) oder Nightlife-Exkursionen (Highlights vom Vorabend: Heather Locklear im „House Of Blues“, Willie Nelson im Fahrstuhl) bei Laune halten, genießt der anstehende Longplayer Priorität.

Material hat man dafür allem Anschein nach mehr als genug - die bandinternen Schätzungen schwanken zwischen »a load of shit« bis »so um die 50 Songs werden´s schon sein«. Große stilistische Veränderungen sind von den Dampfhammer-Rockern - gemessen an ´Kill My Faith´ oder ´Jesus´, die man bereits live vorstellte - nicht zu...

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