RH #107Interview

DYNAMIC FRONT

Im Osten viel Neues

DYNAMIC FRONT zählen zur neuen Generation der deutschen Schwermetallbands, die sich nicht zu schade sind, in ihrer Muttersprache zu singen. Ihr selbstproduziertes Debüt “Tausend Seelen“ trifft zielgenau den Nerv der Zeit. Doch das war bei den Plauenern nicht immer so.

"Wir begannen Anfang der 90er als Thrashband unter dem Namen Tormentor", erinnert sich Keyboarder Johann Grimm. "Zuerst kloppten wir vor allem irgendwelche Tankard-Sauflieder herunter, aber bald reichte uns das nicht mehr, und wir begannen mit deutschen Texten zu arbeiten. Damit hatten wir erst einmal ein ganz anderes Niveau erreicht, denn Sprüche wie “Werner for President“ konnten wir uns natürlich nicht mehr leisten. Die musikalische Wende wurde eingeleitet, als Holger, einer unserer Gitarristen, in Leipzig die Jungs von Think About Mutation traf. Die befanden sich damals noch im Demostadium, schafften es aber schon krankhaft genial, total unterschiedliche Stilrichtungen unter einen Hut zu bekommen. Verflixt, haben wir uns gedacht, warum fehlt uns der Mut zu solchen Experimenten? Und von da an weichten wir unsere Engstirnigkeit Schritt für Schritt auf."

Die Mischung aus brettharter, tanzbarer Mucke und düsteren deutschen Texten müßte bei den Fans eigentlich ganz gut ankommen.

"Stimmt. Hier im Osten schaffen es Bands wie eben Think About Mutation, mit nur einem Demo in der Hinterhand 1.000er Hallen bis auf den letzten Platz zu füllen. Traditionelle Kapellen wie Metal Church, auf die ich total stehe, geben...

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