Review

Reviews 9.0
Classic Rock Folk Metal

WYTCH HAZEL

III: Pentecost

Label: Bad Omen/Soulfood
Dauer: 42:56
Erscheinungsdatum: 30.10.2020
Ausgabe: RH 401

Musikalisch auf dem Kurs, der durch die letzten beiden Alben vorgegeben wurde, auf den Promo-Fotos wieder mal herrlich schrullig mit stimmigem Gesamtkonzept unterwegs: WYTCH HAZEL aus Lancashire (nicht zu verwechseln mit Witch Hazel aus Pennsylvania, aber die heißen neuerdings ja sowieso Spellbook) wissen, was sie wollen. Das mag daran liegen, dass „III: Pentecost“ im Wesentlichen auf dem Mist von Frontmann und Alleinkomponist Colin Hendra gewachsen ist, der sich im Interview in dieser Ausgabe als sympathischer Typ mit einer klaren Vision entpuppt - und dennoch sollte man auch das Licht der übrigen Musiker nicht unter den Scheffel stellen, um bei der biblischen Metaphorik zu bleiben, die sich durch alle Texte und das gesamte Konzept zieht. Hendra ist ein exzellenter Komponist und ein Sänger, dessen Stimme man sofort erkennt, aber die Gitarrenduelle, die er sich mit seinem neuen Partner Alex Haslam liefert, wären ohne den Gegenpart nun mal nur halb so schön. Wer Blue Öyster Cult, Ghost (zieht euch ´Archangel´ rein, der Track hätte ohne Weiteres auch auf „Prequelle“ stehen können) oder generell gesprochen folkigen Hardrock mag, kann hier bedenkenlos zugreifen.

Autor:
Jens Peters
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