Review

Reviews 7.0

UFO

The Visitor

Ausgabe: RH 265

Steamhammer/SPV (42:25)

Das letzte UFO-Album, das ohne die Beteiligung von Pete Way entstand, war „Misdemeanor“ - und ging ziemlich ins Beinkleid. Insofern durfte man in Bezug auf „The Visitor“ durchaus skeptisch sein, schließlich muss der Four-Stringer diesmal aus gesundheitlichen Gründen aussetzen. Gottlob entwickelt sich dieses Album nicht zu einem Lowlight in der umfangreichen UFO-Diskografie, einen exponierten Platz wird es dort aber auch nicht einnehmen. Erstaunlicherweise klingen UFO diesmal am besten, wenn sie etwas bluesiger an die Sache rangehen. ´Saving Me´ und ´Rock Ready´ sind dafür gute Beispiele. Vinnie Moore gibt diesen Tracks mit einem eher aggressiven Gitarrenspiel den nötigen Schmackes. Auch ´Living Proof´ und das verträumt-melancholische ´Can´t Buy A Thrill´ kommen richtig gut, allerdings haben sich auch einige Belanglosigkeiten wie ´On The Waterfront´ oder ´Forsaken´ eingeschlichen, und so manche Melodie hat man auch schon auf dem deutlich stärkeren „You Are Here“-Album gehört. So bleibt unterm Strich ein grundsolides Scheibchen, das aber noch ein, zwei Highlights mehr verkraftet hätte. Pete, get well soon!

Autor:
Frank Albrecht
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