Review

Reviews 8.0

UFO

Sharks

Ausgabe: RH 184

Obwohl sich die mittlerweile schon etwas betagteren Herren Musiker im wirklichen Leben nicht immer grün sind und mehrheitlich mit Profilneurosen rumplagen müssen: Auf Platte ist das Match „Schenker gegen den Rest der Welt“ immer wieder für spannende musikalische Momente und Überraschungen gut. Das war bei „Covenant“ so, und selbst beim kompositorisch eher mal mittelprächtig geratenen „Walk On Water“ gab´s diesbezüglich nix zu bekritteln. „Sharks“ wiederum lässt sich stilistisch und qualitativ hervorragend zwischen diesen beiden Alben ansiedeln. Nach einem recht gemütlichen Beginn - hier hauen die Recken zwei lässige, leicht Southern-lastige Rocker raus - wird´s ernst, und mit ´Serenity´ steht das von traumhaft schönen Schenker-Leads verzierte erste echte Highlight an, das mit zum Besten gehört, was die Jungs je verbrochen haben. Weitere Anspieltipps sind das von einem fast schon poppig klingenden Riff angeschobene ´Dead Man Walking´, das prächtig aufgelegte ´Shadow Dancer´, die tolle Halbballade ´Sea Of Faith´, das bluesig angehauchte ´Someone's Gotta Have To Pay´, der herzhaft aufrockende ´Fighting Man´ sowie das flotte ´Perfect View´. Ergibt unterm Strich (wieder mal) eine gutklassige, staub- und trendfrei gehaltene Hardrock-Scheibe, wie man sie heutzutage nicht mehr oft vorgesetzt bekommt. Keine Frage: Dieser Haifisch hat verdammt scharfe Zähne und lässt auch den nötigen musikalischen Biss nicht vermissen. Rock on, dudes!

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