Review

Reviews 8.0

TRIVIUM

The Sin And The Sentence

Ausgabe: RH 366

Roadrunner/Warner (58:03)
In der öffentlichen Wahrnehmung mag Sänger und Gitarrist Matt Heafy das Aushängeschild TRIVIUMs sein, eine ebenso wichtige Rolle im Bandgefüge spielt jedoch der eher zurückhaltende Basser Paolo Gregoletto, der als musikalischer Strippenzieher bei den Florida-Metallern gilt. Wenn Gregoletto im Vorfeld der Albumveröffentlichung in Interviews erklärt, dass es die Band heute so gut wie nie zuvor versteht, ihren Sound zu variieren, soll heißen: Melodien in den Vordergrund zu stellen, aber die mit der notwendigen Härte zu kombinieren, muss man dem Tieftöner nicht widersprechen. „The Sin And The Sentence“ zeigt das Quartett denn auch bestens ausbalanciert, gelegentliche Highspeed-Raserei wird mit den melodiösen Vocals von Heafy kombiniert, und als Reminiszenz an frühere Metalcore-Tage gehen allenfalls noch diverse Growls im Hintergrund durch, die dem Songmaterial zusätzliche Tiefe verleihen. Ebenfalls schön: Die Gitarrenfraktion zelebriert einige feine Iron-Maiden-Momente und zeigt so die ganze Palette der Einflüsse, die die Band auf dem achten Studioalbum auffährt. „The Sin And The Sentence“ ist ein extrem facettenreiches Album, das bei jedem Durchlauf neue Details offenbart.

Autor:
Thomas Kupfer
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