Review

Reviews 8.5

TANKARD

R.I.B.

Ausgabe: RH 326

Nuclear Blast/Warner (40:06)
Wie oft wurde dieser Band schon mangelndes kreatives Potenzial bescheinigt? TANKARD haben sich allen Unkenrufen zum Trotz immer durchgebissen, aber dass die Frankfurter mit ihrem 16. Studioalbum „R.I.B.“ einen solchen Knaller abliefern, wird selbst manchen Fan überraschen. Im Vergleich zu den letzten drei gutklassigen Alben hat man diesmal unnötigen Ballast über Bord geworfen und auch wieder eine Spur an Härte zugelegt, was schon das in bester Slayer-Manier drauflosholzende ´War Cry´ deutlich macht. Und es geht fast ausnahmslos in dieser Güte weiter: Bis auf ´Hope Can´t Die´ hat die Band auf dem „A Girl Called Cerveza“-Nachfolger keinen schwächelnden Song am Start: ´Fooled By Your Guts´ und ´The Party Ain´t Over ´Til We Say So´ sind wohl die offensichtlichsten Kandidaten für den Liveset, aber auch die ernsteren Stücke wie ´Enemy Of Order´, ´Clockwise To Deadline´ oder der Grower ´Riders Of The Doom´ wissen mit mitgrölkompatiblen Refrains zu begeistern. Lediglich bei der Gitarrenarbeit würde man sich ab und zu eine Spur mehr Raffinesse und Originalität wünschen. Viele Riffs hat man in ähnlicher Form schon von TANKARD zu hören bekommen. Davon ab: reife Leistung!

Autor:
Ronny Bittner
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