Review

Reviews 8.0

HATEBREED

Perserverance

Dauer: 38:40
Ausgabe: RH 187

Längst rekrutiert sich die Schar der HATEBREED-Fans nicht mehr ausschließlich aus dem Hardcore-Lager. HATEBREED sind eigentlich das perfekte Spiegelbild für große Teile der amerikanischen Hartwurst-Szene, in der die Übergänge zwischen Hardcore und Metal längst fließend sind und sich eine gemeinsame, große Community gebildet hat.

Und HATEBREED sind eines ihrer Aushängeschilder, verbinden sie doch viele starke Elemente beider Stilrichtungen miteinander. Da gibt´s die HC-typischen, groovenden Drumbeats und das obligatorische Gebrülle mitsamt der Streetgang-Backing-Shouts, dazu amtliche Metal-Riffs und eine fette, schwermetallische Produktion. Und dazu eine gesunde Mischung aus schleppenden Halftime-Drums-Nummern und straighten, rücksichtslos nach vorne preschenden Uptempo-Krachern. Nicht zu vergessen die engagierten, teilweise sehr persönlichen und emotionalen Lyrics, die von Jamey Jasta überzeugend und mit beachtlichem Aggressionslevel vorgetragen werden.

Diese Platte hat so viel Energie, wie man sie seit den Frühwerken von Pro-Pain oder Merauder nicht mehr gehört hat. Nur die geilen Blood For Blood sind noch kompromissloser. Schade nur, dass sich gegen Ende der Scheibe einige Stücke zu sehr ähneln. Sonst wären mehr als acht fette Punkte drin gewesen.

Autor:
Frank Albrecht
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