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OBITUARY

Anthology

Ausgabe: RH 165

(77:37) Die Titel verrät es bereits - dies ist leider Gottes kein neues OBITUARY-Album, sondern eine recht umfangreiche Kollektion der Highlights, die diese begnadete Formation aus Tampa im Laufe ihrer Karriere fabriziert hat. Ob's denn OBITUARY überhaupt noch gibt, weiß momentan niemand so genau, aber ich denke mal, ein Interview mit Trevor Peres, der nächsten Monat mit seiner neuen Band Catastrophic am Start sein wird, dürfte Aufschluss darüber geben. Kann also gut sein, dass diese "Anthology" das letzte Lebenszeichen ist. Die Compilation unterstreicht noch einmal, welchen Verlust die Szene erleiden würde. Von 'Slowly We Rot' über 'Chopped In Half', 'Back To One', 'Don't Care' oder 'Final Thoughts' bis hin zu späterem Material wie 'Kill For Me' oder 'Back From The Dead' sind alle wichtigen Perlen vertreten. Insgesamt gibt's hier 17 Tracks zu hören, dazu 'Find The Arise' in einer Demoversion, 'Boiling Point' als grauenhaften Remix und ein geiles Cover von Venoms 'Buried Alive'. Ist also letztlich was für Metal-DJs, die sich trauen, auch OBITUARY aufzulegen, oder für Späteinsteiger. Die-hard-Fans haben den Stoff sowieso längst im Schrank stehen.

Autor:
Frank Albrecht
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