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NIGHTWISH

IMAGINAERUM (by Nightwish)

Ausgabe: RH 311

(Capelight) (FSK 12)

Der „Nightwish-Film“ wäre gern ein Tim-Burton-meets-Neil-Gaiman-Prachtwerk. So weit, so ambitioniert. Dass dafür bei Tuomas Holopainen & Co. die Kohle fehlt, ist kein Beinbruch. Das hätte man mit Kreativität und Herzblut ausgleichen können. Dummerweise nervt „Imaginaerum“ aber mit B-Klasse-Darstellern (und damit meine ich nicht die eh nur in Nebenrollen auftretenden NIGHTWISHs inklusive der verstoßenen Anette Olzon), die in hölzernen Dialogen eine hanebüchen öde Fantasy-Story erzählen, wenn einen nicht gerade unspannende Spezialeffekte aus dem Sekundenschlaf reißen oder Holopainen als Komponist den Hollywood-Epiker raushängen lässt. Letzteres klappt immerhin ziemlich gut (auf seinen „Scrooge McDuck“-Soundtrack bin ich trotzdem nicht sonderlich gespannt). Ansonsten ist „Imaginaerum“ ein Stinker, den sich im heimischen Finnland nicht mal Die-hard-Fans schöngucken wollten und das Ding kolossal floppen ließen. An den hierzulande ebenfalls miserablen Erfolgsaussichten wird auch die Promobreitseite der eh jeden Mist gut findenden Gothic-Käseblätter nix ändern. Ich werfe jetzt „KISS Meets The Phantom Of The Park“ in den DVD-Player. Da hat man wenigstens was zu lachen.

Autor:
Jan Jaedike

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