Review

Reviews 9.0

MOTÖRHEAD

Bastards

Ausgabe: RH 78

Wer die letzten beiden Motörhead-Alben "1916" und "March Ör Die" für "zu experimentell" hielt (solche Gestalten soll's ja unverständlicherweise geben), kann aufatmen: "Bastards" ist - wie von der Band angekündigt - eine Ecke MOTÖRHEAD-typischer ausgefallen als die genannten Vorgänger, obwohl sich Lemmy zum Glück nicht davon abhalten ließ, auch auf der neuen Scheibe mit 'Don't Let Daddy Kiss Me' eine erstklassige Ballade und mit 'Lost In The Ozone' eine ebenfalls sehr getragene Nummer unterzubringen. Die restlichen neun Songs bieten aber zum größten Teil das, was man von MOTÖRHEAD spätestens seit "Overkill" erwartet: brachialen Uptempo-Rock'n'Roll der Marke 'Burner', 'Death Or Glory' oder 'I Am The Sword' und eingängige Mitstampfer wie 'Born To Raise Hell' (für mich das Highlight des Albums), 'We Bring The Shake' oder 'Devils', die ohne große Umschweife zur Sache gehen. Mit anderen Worten: "Bastards" ist ein rundes, überzeugendes MOTÖRHEAD -Album geworden, das trotzdem nicht so klingt, als hätte sich die Band zu Kompromissen überreden lassen. Simply great Rock'n'Roll.

Autor:
Götz Kühnemund

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